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bleau und zu Paris gemacht, wo der Herzog seinerSeils auch sich mit einem Glanz zeigte, der völlig sei-nes Ranges würdig war. (rz).
Drey Tage nach seiner Ankunft zu Paris ließ derKönig, dem es ganz recht war, daß der Herzog dieneue Ordnung sehen sollte, die man im Arsenal beob-achtete, mir sagen, er würde mit ihm und den vor-rrehmsten Herren und Damen seines Hoseö das Abend-essen darinn einnehmen. Der Herzog von Savoyenkam aber so zeitig, daß ich eine so große Eil nicht bloSfür zufällig halten konnte. Er verlangte die Magazi-ne zu sehen; dies war aber gar nicht der Ort, wohinich ihn führen wollte, denn ich schämte mich selbst derArmuth der alten Vorrathshauser. Ohne ihm zu ant-worten brachte ich ihn in die neuen Werkstätten. Ergenech in eine so große Verwunderung über zwanzigneu-gegossene Kanonen, eben so viel, die man im Be-gris war zu gießen, vierzig vollkommnc Lavetten, undeine Menge anderer Werke, woran er mit großemFleiß arbeiten sah, daß er sich nicht enthalten konntenuch zu fragen, was ich mit diesen großen Zurüstun-gen ümsangen wollte. ,, Montmclian einnehmen;"antwortete ich lachend. Ohne sich merken zu lassen,Laß diese Antwort ihn ein wenig aus der Fassung ge,bracht hatte, fragte er mich in einem scherzenden undvertraulichen Ton, ob ich dort gewesen wäre? Ichant-Ivortece, nein; „nun, ich dachte es wol," fuhr erfort, „denn sonst würden Sie das nicht sagen. Mont«,,me!ian ist unüberwindlich." Ich blieb bey demTon, in welchem er mit mir redete, und sagte ihm,»ch rieche ihm nicht den König zu zwingen, daß er«inst diese hlncernehmung versuchte; denn sonst glaub-te ich sehr gewiß zu seyn, daß MontMeiian den Titel«uübknvindiich verlieren würde.
Diese