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[3] (1792) (1792)
Entstehung
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171
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Diese Worte machten sogleich unsere Unterredungsehr ernsthaft. Der Herzog nahm daher Gelegenheit,v»n der Ursack, die ihn nach Frankreich gebracht hat-te zu reden , und gab mir auf eine höfliche Art zu ver-stehen : er miste, daß ich ihm bey dem König nichtgünstig wäre. Wir hatten aber nicht Zeit, mehr da-von zu sprechen ; der König kam, und man dachte annichrö als Freude und Vergnügen. Dies hindertejedoch nicht, daß noch denselben Abend von beydenTheilen Kommistaricn ernannt wurden, um den Grunddes Streites zu untersuchen. Von Seiten des Kö-nigs waren es der Connetable, der Kanzler, der Mar-schall von Biron, M-iße, Villeroi und ich, und vondem Herzog von Savoyen, Belly sein Kanzler, derMarguis von Lullin, die Herren von Jacob, derGras von Morette, der Ritter von Brecons und desAllymes.

,wi. Der Herzog von Savoyen hatte schonryis ! einige von unfern Kommiffarien auf seine Sei-!« te zu ziehen gewußt, und er gewann die Uebrigen völ->H«>, lig durch seine große Freygebigkeit bey Gelegenheit dersWs«' Neujahrsgeschenke, womit er sie und den ganzen HofHh, überhäufte. (14.) Ich war der, welcher ihm die meisterizzi, Sorge machte, weil jedesmal, wenn die Sache vor-aus genommen wurde , ich fest darauf bestand, der Herzogsolle entweder dem König das Marquisat Saluzzozurück geben, oder ihm daS Land Breffe und die gan-' zen Ufer der Rhone, von Genf bis Lion abtreten.^ Wenn es nicht gar zu unhöflich gewesen wäre, zu. verlangen, daß ich aus den Versammlungen auSge-W schloffen würde, so hätte man gewiß dies Mittel er-Zriffe»; so aber hielt man sich an den ersten Plan,Hl mich, um welchen Preis es auch seyn, möchte, za' gewinnen.

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