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macken, übernahm er, sie zu bewegen, .daß sie eigenhän-dig an den Pabst schriebe, um ihn zu überzeugen, daßman sie nicht nur in dieser Sache gar nicht gezwun-gen habe, sondern daß sie selbst sie eben so dringendwünschte, als ganz Frankreich; und er hielt auchMort. So bald d'Offat dieses Dokument hatte,fand er weiter keine großen Schwierigkeiten. Sillery,der die Schande seines ersten Auftrages auLlöschen woll-te, unterstützte ihn dabcy. Der heilige Vater hieltdie Bewilligung derftdunst, die man von ihm verlang-te, nur noch durch die gewöhnlichen Verzögerungendes Anstandes und der Formalitäten auf, und gab demEinblasen der Nett er kein Gehör; denn diese verhaß-te Menschenart findet sich überall, und mi'cht sich inalles. Endlich bevollmächtigte er seinen Neffen, denBischof von Modena als Nuncius, die letzte Hand andas Werk zn legen, welches nur in Frankreich vollen-det werden konnte, und gab ihm zwey französische Bey-fitzer, den Erzbischof von Arles und den Pater An-gelus, welchem er den Purpur geschickt hatte, Und der-jetzt der Kardinal von J^yeuse (4) hieß. Man nahmden Ausweg, daß man die Ehe für unstatthaft erklär-te, und daher den KKnig und die Königin von allergegenseitigen Verbindung freysprach.
Unterdessen daß man an der Beendigung dieserSache arbeitete, hotte Heinrich, der nach Fontaine-bleau zurückgegangen war, und den größten Thei! sei-ner Zeit mit Lustbarkeiten und ün der Tafel hinbrachte,von dem Fräulein von Entragues (5) reden. Auf dieSchilderung, welche ihm die Hofieute von ihr mach-ten , die immer sich bemühten, seiner Neigung für dasschöne Geschlecht zu schmeicheln und sie ihm als ein ebenso schönes als munteres und geistreiches Mädchen vor»stellten, bekam er Lust, sie zu sehen, und wurde auch
sogleich