Druckschrift 
[3] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
156
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re es auch nur um den Römischen Hofe die Hände zybinden, wenn der König sich durch seine Geliebte hättegewinnen lassen; und übrigens war mir die Gefällig,keic, die ich bey Margarethen fand, Bürge, daß siees nicht als bloßen Vorwand einer völligen Weige-rung gebrauchte. Die Antwort« welche sie mir vonIlffon auf den Brief schickte, worinn ich von dem Op-fer, das man von ihr erwartete, mit den ehrerbietig,sien aber auch sehr deutlichen Ausdrücken sprach, wiees sich bey solchen Unterhandlungen gehört, bestärktemich in dieser Meynung. Um mir zw zeigen, daß sieverstände, worauf es ankäme, erklärte sie sich geradezuLiber den Scheidebrief, und machte dabey so wenig be-schwerliche Bedingungen, daß die Sache nun beynahekeine Schwierigkeit mehr haben konnte. Sich mir ihrwegen einer anständigen Pension zu vergleichen , undrpre Schulden zu bezahlen, das war alles was sie ver-langte , und um von ihrer Seite diese Sache, entwe-der mit dem König oder mit mir zu beendigen, wähl-te sie einen Mann, der uns gar nicht unangenehm war,ob er gleich zu ihrem eifrigsten Anhängern gehörte.Es war derselbe Langlois, der bey der Uebergabc vonParis so nützliche Dienste geleistet, und deswegendas Amt eines Resiuetenmeisters zur Belohnung er-halten hatte.

Schwerlich hatte man einen gescheuter» Mannzu solchen Angelegenheiten finden können. Er brachtedem König eine Antwort von Margarethen <z) ; dennHeinrich hatte e§ auch für schicklich gehalten, ihr zuschreiben , und sein Brief war äußerst gütig und höf-lich , aber freylich nicht so deutlich als der Meinige.Zu gleicher Zeit übergab Langlois einen Aufsatz vonden Forderungen der Königin, über welche man so-gleich einig war. Am die Sache. nun desto sicherer zu

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