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diese Reise für eine Lustbarkeit ausgab, um die schöneLuft dieser Gegend im Sommer zu genießen, und dorr,wie er sagte, trefliche Melonen zu essen. UebrigenSwar es ihm bey dem jetzigen Zustande der Sachen gleich-gültig, sich von Paris zu entfernen.
Ich begleitete ihn; der Aufenthaltzu Blois hatteaber nichts merkwürdiges, wobey ich mich aufhaltenkönnte. Die Zeit gieng hin mit den Sorgen, von denenich eben geredet habe und mit der Nachsuchung um dieso sehr gewünschte Trennung seiner Ehe mit Marga-rethen von Valors.
So lange die Herzogin von Beaufort lebte, hat-ten nur wenige den König getrieben, auf diese Schei-dung zu denken. Viele hielt die Furcht ab, daß ihreBemühungen nur der Maitreffezum Vortheil gereichenwürden, welche allgemein gehaßt wurde; andere woll-ten sich dem Zorn dieser Frau nicht auösetzen, der, auchwenn ihre Planesscheiterten, immer noch furchtbar blieb.Kaum hatte sie die Augen geschlossen, so war es, alshätten sich das Parlament, die übrigen Korps unddas Volk über diese Sache zusammen verschworen.Der General- Prokurator kam, und bat den König,seinen Unterthanen diese Freude zu machen, und erversprach die Wünsche seines Volks zu erfüllen, ober gleich in Ansehung der Wahl noch sehr unent-schieden war.
Ich fieng jetzt meinen Briefwechsel mit der Kö-nigin Margarethe noch weit stärker an. Bis jetzt warmir nichts daran gelegen gewesen, das Hinderniß zuheben, weswegen sie ihre Einwilligung verweigerte, dieAusschließung der Frau von Beaufort. Vielmehrsah ich es als ein HülfSmittel an, zu welchem alle Weltvielleicht noch würde ihre Zuflucht nehmen müssen, wä-re