Willen zu unterwerfen. Das alles begleitete er mitso viel Klagen über Spanie.i, daß es schien, er steheauf dem Punkt, mit diesem Hofe zu brechen, undkünftig auf seine Verbindung mit Frankreich sein gan-zes Heil zu setzen. Nur vor kurzem hatte er eine vorstheilhafte Anerbietung des König von Spanien, wel.cher ihm schrieb, er möchte ihm seinen ältesten Sohnund seine älteste Tochter schicken, um sie an dem Hofezu Madrid als Prinzen vom königlich Spanischen Ge-blüt erscheinen zu lassen, auögcschlagen.
Dieser Schritt des Herzogs von Savoyen be-wog den Pabst, stch in die Angelegenheit von Saluzzonicht mehr zu mischen, aber der König verlohr die bey-den Punkte, die ihm gleich anfangs die wesentlichstenschienen, keinen Augenblick aus dem Gesichte: von derGenuethuung, die der Herzog ihm schuldig war, nichtsnachzulassen, und seine Schritte bey den unruhigenKöpfen des Hofes zu beleuchten.
Der Marschall von Biron war immer noch der,welchen er an die Spitze derselben setzte. Heinrich er-fuhr, daß er bey seinem Aufenthalt in Guyenne sichgroße Mühe gegeben habe, den Adel dieser Provinzzu bewegen, sich mit ihm zu verbinden, und daß erselbst bey Tische gegen alle diese beute Reden geführthabe, die einen Feind des königlichen Ansehens verrie-then. Das alles konnte indessen auch blos eine Wir-kung seiner Prahlerey und seinesHochmuths seyn; aberdie Sache erhielt mehr Gewicht, als man zugleich hin-ter seine Bewegungen am Savoyischen Hofe kam, sobehutsam er auch dabey gewesen war. Der König giengin der Thal dies Jahr beynahe bloS deswegen nachBloiS, weil er Birons Entwürfe vereiteln und die Völ-ker im Gehorsam erhalten wollte, ob er gleich öffentlich