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[3] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
153
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ttke ich sehr trocken, man könne nichts verschenken, dasman nick: wirklich selber besäße. Der Herzog müsstdaher den Anfang damit machen,, daß er Seiner Ma-jestät das Marguisat Saluzzo wieder ein räum re; dannwürde Heinrich, der, wie ich ihnen versichere konnte,eine eben so große Seele hätte, als ihr Herr, diesenauch königlich behandeln; und ich ersuchte sie dahersehr ernstlich, sich unmittelbar an den König zu wen-den. Sie kha.ten es, durch den Ton , mit dem ichsprach, abgeschreckk. Heinrich war äußerst höflich ge-gen sie, in allen Sachen aber, die den Staat angehenkonnten, zeigte er eine solche Vestigkeit, daß sie nachverschiedenen vergeblichen Versuchen selbst urchcilten,auf diesem Wege sey nichts auözunchten.

Sie sahen ganz Frankreich und den Hof selbstmit Unzufriednen und Meutern erfüllt, und dies brach-te sie aus den Gedanken, daß man dem König in sei-nem jande genug zu khun geben könnte, um seine Auf-merksamkeit von allen auswärtigen Angelegenheiten ab-zuziehen, wenn man diese seutezu irgendeinem gewaltt»hängen Entschluß reitzke. Die persönliche Gegenwart,ihres Herrn schien ihnen aber nochwendig um diejenige^unter den Großen, welche ihren Verhetzungen Gehvegebe» würden, mit Vachdruck zur Entscheidung zu brin-gen. Sie schrieben daher dem Herzog sein Vortheii.erfordere, daß er selbst nach Paris käme. Der ganzePlan paßte vortrefflich zu seinem Characrer (2); exgenehmigte ihn auch sogleich und bat den König um dieErlaubniß ihn zu besuchen, welche dieser gern abgelehntHärte, wenn e§ mit guter Art möglich gewesen wäre.Aber der Herzog ließ ihm auch nicht den geringsten Vor-wand dazu, indem er versicherte, er unternehme bloSdiese Reise, um sich selbst mit Sr. Majestät zu ver-gleichen, oder vickmchk , sich in allen Stücken seinemK 5 Wl-