Druckschrift 
[3] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
148
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derk, welche dem Menschen die Verachtung aller ir-dischen Dinge einflößen. Dann setzte ich einige an-dere hinzu, welche uns von der göttlichen Vorsehungjene vortrefiiche Idee geben, wodurch wir sie in dentraurigen Begebenheiten sowohl als in den glückli-chen erkennen und anderen lernen. Ich wagte es,ihm den Fall, der seinen Schmerz erregte, als ei-ne Schickung vorzustellen, für die er einst Gott ammeisten danken würde. Ich versetzte mich mir ihmin die traurige und doch, wenn seine Geliebte dasLeben behalten hätte, unvermeidliche Lage, wo er,auf der einen Seite von allem - was die zärtlichsteLiebe anziehendes hak, und auf der andern von derStimme der Ehre und der Pflicht bekämpft, dochendlich über diese Fesseln würde haben einen Ent-schluß fassen müssen, die er nicht Härte zerbrechenkönnen, ohne sein eignes Herz zu zerreißen, noch forttragen, ohne sich mit Schande zu bedecken. Hierkam der Himme! ihm zu Hülfe, durch einen ftey-lich schmerzhaften Schlag, aber der doch allein imStande war zu einer Heyrath den Weg zu bah-nen, von welcher die Ruhe Frankreichs , die Freu-de seines Volks, das Schicksal von Europa unddrö Königs eigne Zufriedenheit abhieng; denn erwürde immer geglaubt haben, das Glück einer recht-mäßigen Verbindung sey durch die Verstoßung ei-ner Frau, die durch tausend gute Eigenschaften seineZärtlichkeit verdiente, zu theuer erkauft.

Ich merkte bald , daß dieser letzte Grund, derauf eine für seine Geliebte, vortheilhafte 'Art vor-gestellt war, indem er auf sein Herz Eindruck mach-te , auch zugleich, durch das Vergnügen seineWahl rechtfertigen zu hören, ihm wohlthat. Ergestand mir, es sey ihm angenehm zu hören, daß