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[3] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
146
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ger in diesem Hause bleiben , und befahl, sie in'S dasKloster ^aint-Germain zu ihrer Tante, der Frauvon Sourdis zu bringen.

Kaum hatte man Zeit sie zu Bette zu bringen,so bekam sie die fürchterlichsten und schnell hinterein.ander wiederholten Anfalle von gräßlichen Convulsio»nen. La Varenne hatte die Feder ergriffen, um denKönig von dem ersten Zufall zu benachrichtigen, aberalle diese Anzeichen des Todes machten, daß er ihmweiter nichts sagen konnte, als daß alle Aerztean dem Leben der Frau von Beaufort verzweifelten,weil das Uebel die heftigsten Gegenmittel erforderte,und bey ihrer Schwangerschaft alles, waö man thunkönnte ihr zu helfen, tödtlich werden würde. Kaumwar dieser Brief abgegangen, so bekam die Kranke,welche schon im letzten Todeökampfe lag, noch einmalVerzuckungen, von denen sie ganz schwarz und sofürchterlich verstellt wurde, daß la Varenne, der vor.aus sah, daß der König gleich auf die erste Nachsichtnach Paris eilen würde, «S für das Beste hielt, ihmin einem zweyten Billet zu schreiben, sie,.sey schontodt, um ihn nicht einem so betrübten und zugleich sogräßlichen Anblick auszusetzen, als der, eine Frau,die man zärtlich geliebt hat, in Bewegungen und Ver«zuckungen, die ihr beynahe gar keine menschliche Ge»stalt mehr ließen, ihren Geist aufgeben zu sehen.

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La Varenne schrieb mir zugleich durch diesen Kuevier, die Herzogin sey zwar noch nicht todt, aber erglaube nicht, daß sie noch eineStundezu leben habe. (44)Zn der Thar starb sie auch wenige Augenblicke nach»' her in einer Abscheu und Schrecken erregenden Zerrüt»tung der Natur. Der König war sogleich beym Enupfang des ersten Briefes zu Pferde gestiegen; auf hal-ben