Druckschrift 
[3] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
142
Einzelbild herunterladen
 

1^.2 ' .^

gen, das sie eben nicht gegen Jedermann annahm,zugleich noch einige zweideutige Worte verband, diemir ein gränzen loses Glück zeigen sollten , wenn ich inden Rakhschlägen, die ich dem König in Ansehungihrer gab, künftig nicht mehr so strenge seyn wollte.Mich rührten die Hirngespinste, wovon der Kopf die-ser Frau voll war, eben so wenig als die, womit sieden meinigen zu erfüllen suchte; ich stellte mich, alsverstünde ich nichts von einer so sehr verständlichen ^re-de , und bezahlte den Doppelsinn ihrer Worte mit all-gemeinen Versicherungen von Ehrerbietung, Zunei-gung und Ergebenheit, die weiter nichts bedeuten, alswas man will.

/

'W,

W

»t-N

Nach meiner Rückkehr ließ ich meine Gemahlindieselbe Schuldigkeit beobachten. Sie wurde ebenauch sehr freundlich empfangen. Die Herzogin batsie, ihr gut zu seyn, und mit ihr als mir einer Freun-din zu leben, und zugleich entdeckte sie ihr ihreGeheim-niße mit einer Art, welche den höchsten Grad vertrau-licher Zuneigung zu verrathen schienen, wenn man,so wie meine Gemahlin, nicht wußte, daß die Frauvon Beaufort, die im Grunde nur einen mittelmäßi-gen Verstand hatte, in der Wahl ihrer Vertrautenes nicht so genau nahm. Sie hatte keine größere Freu-de, als wenn sie dem ersten, der ihr vorkam, von ih-ren Entwürfen und Hofnungen Vorreden konnte. Jetiefer die, mit welchen sie redete, unter ihr waren, jefreier sprach sie; dann maß sie ihre Ausdrücke gar nichtab, und erlaubte sich oft, sich schon Königin zunennen.

lieber die Geschichte ihres bisherigen Lebenslaufswar sie nicht zurückhaltender, als über das, was ihrin Zukunft begegnen sollte, Etwas zu viel Nai-

vetäk

'«ich

UÜI

?

iichiz

«ick«!

dich

Äil <«ichnnch

»ich

»isü!,, "W

»ch