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in einen Tiefsinn, der sie gar nicht mehr verließ. Ei«ne von ihren Kammerfrauen, Gracienne, hat mirnachher gesagt daß alle diese Reden einen so tiefenEindruck auf sie machten, daß sie oft jedermann vonsich entfernte, und ganze Nachte allein zubrachte, umüber alle diese Prophezeiungen bitterlich zu weinen.
Weil sie damals hochschwanger war, so werde»manche die Ursach deS Unglücks, welches zu ihrer Nie-derkunft hinzu kam, nicht weit suchen. Sie war inder That schon an Leib und Seele krank, als sie ge-gen das Ende der Fasten den König auf der Lustreisenach Fontainebleau begleiten wollte. Sie blieb nurwenige Tage daselbst. Heinrich, der nicht wollte, daßman ihm vorwerfen könnte, er habe diese Frau wäh-rend der Osterzeit bcy sich behalten, bath sie, nachParis zurück zu kehren, und ihn die Festtage zu Fon-tainebleau zubringcn zu lasten. (Z9).
Die Frau von Beaufort empfieng diesen Befehlmit Thronen in den Augen; als cs zur Abreise kam,war es noch weit ärger. Heinrich, mehr als jemalsvon seiner Leidenschaft für diese Dame erfüllt, von derer schon zween Söhne, und eine Tochter NamensHenriette, gehabt hatte, mußte sich eben so sehr zwin-gen. Er begleitete sie bis auf den halben Weg nachParis (42), und ob sie gleich nur auf wenige Tagesich zu trennen glaubten, so fürchteten sie doch den Au-genblick, als sollte es auf wer weiß wie lange seyn.Wer gern an Ahndungen glaubt, wird diese einzelnenIlmstände nicht unwichtig finden. Die beyden Lieben-den überhäuften sich von neuem mit den zärtlichstenLiebkosungen; und man hat in all den Worten, diesie sich in diesem Augenblick sagten, Beweise von je-nem