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[3] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
139
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mit einem Ton, - die Überbringerin der Botschaftbeynahe vor Schrecken gestorben wäre: weil denn.diegnädige Frau nicht im guten kommen wolle, so müsseer sich die Mühe geben, sie bis in ihrem Kabinette auf-zusuchen. Sie fürchtete denn doch die öffentliche Au-dienz noch mehr als die geheime, und entschloß sichendlich zu ihm zu gehen; aber sie that es mit allen Zei-chen der völligen Verzweiflung.

Nachdem die traurige Bothschaft zu Ende warkam sie zu der Gesellschaft zurück, aber in Thränenschwimmend und halb todt. Sie hatte kaum nochZeit einige Worte hervor zu bringen, um von den Da-men Abschied zu nehmen, und vorzüglich von dreyenunter ihnen , die ihre besondern Freundinnen waren,und ihnen zu versichern, daß sie sie nicht wieder sehenwürden. Indem sie noch redet, wird sie plötzlich vonden heftigsten Schmerzen ergriffen, und stirbt nach dreyTagen, jedem, der sie sieht, durch die gräßliche Ver-stellung ihrer Gesichtszüge ein Abscheu. So lauterdie Geschichte. Kluge Leute mögen davon glauben,was zu glauben ist.

Die Frau von Beaufort war über den Punktder Astrologie die schwächste von allen Personen ihresGeschlechts. Sie machte kein Geheimnis draus, daßsie die Wahrsager um Rath fragte. Sters hatte sieein Gefolge von ihnen, das sie nie verließ. Sonder-bar aber ist es, daß, ob sie sie gleich ohne Zweifelgut bezahlte, sie ihr doch immer nur unangenehmeSachen verkündigten. Der Eine sagte ihr, sie wür-de nur einmal verheyrather werden; ein Andrer, siewürde jung sterben; dieser, sie möge sich vor einemKinde hüten; jener, sie werde von einem ihrer Freun-de verrachen werden, u. s. w. Dadurch gerieth sie