Druckschrift 
[3] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
133
Einzelbild herunterladen
 

r» kc«, ten denn die Commissarien durch ihre blinde Nachgie-"»N!a> bigkeit auszurichten? Aus Nothwendigkeit den Staat>> lq und den König verrathen ? Ein größeres Uebel giebt

»liis,, es nicht in den Augen geschickter und wohlgesinnter

HG, Staatsmänner, und man kann auch vernünftigerweise?»s, z» ihnen diesen Gedanken nicht zuschreiben. Ich für meinenTheil glaube, daß Bouillon der einzige Beförderer desin diesem Artikel enthaltnen Projektes war, so wie eeihn auch allein erfunden hatte. Es scheint mir nachmeinen Vermuthungen, daß er dabey nicht sowohl aufHich die andern als an sich selbst dachte, und folgendes konmren seine Absichten seyn.

Mich

Mild Um feinem Rangstreit mit den Herzogen und

tichq PairS von Frankreich, und den Marschällen, welche

gch» älter waren als er, ein Ende zu machen, hatte er die

i> Ai Auskunft ersonnen, seine unabhängige Herrschaft Se-it» ch dan zu einem Reichslehn erklären zu lassen (z 2). AberMi dieses Vorrecht sollte ihn nicht um die GemeinschaftMlA mit den reformirten Großen in Frankreich bringen, dennsonst würde er dadurch mehr verlohren als gewonnen,zzlch haben. Er hatte daher einen Mittelweg gesucht, umvM«, seinen Vortheil mit seinem Ehrgeitz zu vereinigen: sei-Dich ne Kirche zu Sedan sollte immer mit den reformirtentzD' Kirchen in Frankreich Zusammenhängen, welches auchnach jenem Artikel recht gut geschehen konnte, unter-dessen er sich selber stets als ei» fremder Fürst behan-deln ließ.

-E Berthier kam zurück und hinterbrachte dem K§«^ mg die Gesinnung der versammelten Prälaten und das^ Resultat ihrer Berathschlagungen, welches darin be-^ stand, daß den vier Commissarien alle Untersuchungvon Religionssachen genommen, «nd dieser Artikel^ I z nebst