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[3] (1792) (1792)
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132
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zwungen worden es zu thun; denn die Herrn vonBouillon und von la Tremouille hätten ihnen im Na-men aller ihrer Religionsverwandten gedrohec, denVergleich ganz abzubrechen, wenn man ihnen diesenArtikel verweigerte, und selbst gegen die Katholikendie Waffen zu ergreifen, welches damals äußerst ge-fährlich gewesen wäre , weil der Frieden mit Spanien«och große Schwierigkeiten gefunden hätte. Der Kö-nigs war mit der Entschuldigung zufrieden und gab demSyndikus der Geistlichkeit, Berthier, den Auftrag,sie der Versammlung zu hinterbringen, und zugleichln seinem Namen hinzuzusetzen, daß, da bey den vierPersonen, welchen er die Verfertigung des Edicts auf-getragen hätte, nur der einzige Calignon reformirt wä-re , so habe Er nicht vermuthen können, daß die dreyandern der protestantischen Religion einen so großenVortheil über die katholische einräumen würden. DieBischöffe zeigten durch ihre Antwort, daß sic von die-sen drey Herren nicht dieselbe Meynung hegten. Mannannte sie in öffentlicher Versammlung falsche Katho-licken, welche in einer Menge Sätzen mir den Calvini-sten eins wären und von den andern gar nichts glaub-ten. Man kann dieser Beschuldigung den verdientenTadel zukvmmen lassen; aber demumgeachtek haftet nochmancher Verdacht auf den Commiffarien, den ihre Ant-wort an den König nicht so gut aufhebt, als ihr erstesStillschweigen ihn erregt hatte. '

Dem Herzog von Bouillon hatten sie übrigensnicht zu viel gethan. Ich suchte die Wahrheit ihrerBeschuldigung zu erforschen, und ich fand, daß er eineunüberwindliche Hartnäckigkeit gezeigt hatte. Aber siewurden die andern Protestanten vernünftiger gefundenHecken; und was hätte er allem alsdann rhun können?Wenn alle Reft-rmirte dem Herzog glichen, was dach-te»

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