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[3] (1792) (1792)
Entstehung
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129
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merkst, adieu das schöne Schloß zu Gaillon undia,ooo Thaler Einkünfte!

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Es fielen noch eine Menge Reden zwischen die-sen beyden Menschen vor, von denen man nach dieserProbe urkheilen kann. Roquelaure hielt den Erzbi-schof so lange fest/ bis er ihm versprochen hatte, diePrinzessin zu trauen, und in der That war er eS auch,der diese Ceremonie verrichtete, (za) Ich bekam fürdie Bemühungen, die ich bey dieser Sache gehabt hat-te, von beyden Seiten sehr reiche Geschenke; unterandern schickte mir der Herzog von Lothringen ein kost-bares Spanisches Pferd mit prächtigem Zeuge und derKönig, dem ich alle diese Sachen brachte, befahl mirsie zu behalten.

Dies war nicht die einzige Gelegenheit, wo dieGeistlichkeit dem König widerstand. Weit stärker nochund auch weit nachdrücklicher stemmte sie sich gegen dieBestätigung des Edictö von Nantes, welches sie nochimmer nicht verschmerzen konnte. Veynahe seit einemJahre wurde wegen dieser Angelegenheit zu Paris eineVersammlung gehalten. Unterdessen hatten die Geistli-lichewZeit gehabt, das Parlament, die andern höch-sten Gerichtshöfe und die Sorbonne gegen das Ediereinzunehmen ; und sobald es öffentlich bekannt gemachtwerden sollte, empörten sich alle Korps dagegen, undgaben sich unglaubliche Mühe cs zu hindern. Mansprach von nichts anderem. Jedermann hatte an demEdict etwas auözusetzen und bestritt cs aus verschied-nen Gründen. Sie waren bey weitem nicht alle gül-tig, eben so wenig als alle die Ursachen, welche daöParlament anführte, um eS nicht einzuregistriren.Aber die Aufrichtigkeit, die ich bis jetzt, selbst in Din-gen, die mich am allernächsten angiengen, behauptetHl. rvenhvörvigk. III,B- I habe.