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„Kanons lehren sollen; sondern um ihm in allen, wo,„durch sein Dienst befördert wird, zu gehorchen. Wenn„Sie nicht aufhören den Kindskopf zu machen, so wer-„de ichs Hannchen von Condom schreiben, und der„lustigen Bernarde und Meister Julian; verstehn Sie„mich? — Lassen Sie sichs nicht zweymal sagen.„Wissen Sie, daß Ihnen über die Gunst des Königs„nichts gehen darf; sie hat Ihnen mit meiner Vorbitte„mehr geholfen, als den andern alle ihr Griechisches und„Lateinisches. Sie sind mir warlich der rechte Mann,„um von Kanons zu reden, wo Sie den Teufel davon„verstehen I" Der Erzbischof wollte wieder das Wortnehmen, um ihm zu sagen, er müsse diesen scherzhaf-ten Ton jetzt ablegen, der sich wohl für ihre Jugend,jah.re 'geschickt hatte, und zugleich mischte er etwasvom Paradiese hinein. Dies Wort faßte Roquelau-re auf „Was zum Teufel!" schrie er „Paradies!„Wie können Sie doch so unsinnig seyn (29) von ei-„nem Orte zu schwatzen, wo Sie in Ihrem Leben„nicht gewesen sind! Sie wissen nicht wie es darinn,^ruSsiehc, noch ob man Sie dort wird aufnehmen wol-„len. wenn Sie einst Hinreisen werden." — Ja, ja,rief der Erzbischof, ich werde ausgenommen werden;zweifeln Sie nicht daran. „Wohl gesprochen, ant-wortete sein Gegner, der ihn immer noch nicht los ließ,„bey meiner Seele, wohl gesprochen! ich glaube das„Paradies ist so wenig für Sie gemacht, als das Lou-„vre für mich. — Aber setzen wir einmal Ihr Pa-radies, Ihre Kanons und Ihr Gewissen vors erste,bey Seite, und entschließen Sie sich die Prinzessin zu„trauen. Wenn Siech nicht khun, so werde ich Jh-,,»ien Ihre drey oder vier elenden Lateinischen Worte„n ehmen, denn mehr weiß der Herr n-cht, und dann—'„adieu Krummstab und Mütze! und was nochschlim-
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