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[3] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
127
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schlecht damit versehe« als ich? Ich will ihn suchenund ihn seine Schuldigkeit lehren."

Er hielt Wort. So halb er zu ihm ins Zini'Mer trat, rief er:Nun! Herr Erzbischof, was

soll denn dies heißen? Ich höre > Sie machen denJeck; Key Gorc! daS werde ich nicht leiden; Mein«Ehre beruht sehr darauf, weil die beute sagen, daßich Sie regiere. Missen Sie nicht mehr, daß ichauf Ihre Bitte mich dem König für Sie verbürgte,als ich ihn angieng, um das Erzbiskhum Rouen für,,Sie zu erlangen ? Werden Sie mich nicht zum Lüg-ncr machen, wen« Sie sich so einfältig anstellen? Sowas passirte allenfalls zwischen Ihnen und mir, daN«,,wir haben uns ln kritischen Augenblicken gefehn; aberman muß sich dafür hüten, wenn von dem Dunstdes Königs und seinen ausdrücklichen Befehlen LidRede ist."Aber du lieber Gott, antwortete derErzbischof, wie soll ichs denn anfangen ? Soll ichmich denn vor der ganzen Welt lächerlich machen-und mir von allen andern Prälaten eine Handlungvorwersen lassen, bey welcher jedermann sagt, daß dasGewissen in große Gefahr kommt; denn unter aller»Bischöffen, mir denen der König davon geredet hat,ist auch nicht einer gewesen, der es nicht gleich ab,geschlagen hätte?"Was zum Teufel, un-terbrach ihn Roquelaure, was lassen Sie sich abeuauch einfallen, die Sache so zu nehmen! ZwischenIhnen Und den Bischöffen ist ein großer Unterschied;denn die Leute stopfen sich so viel griechisch und late;,nisch in den Kopf, daß sie alle närrisch davon werden.Und übetdem sind Sie des Königs Bruder und sti-r-bunden zu thun was er Ihnen bestehlt, ohne sie lan-ge zu besinnen. Er hat Sie nicht zum Erzbischofgemacht, damit Sie ihm Predigten halten und die