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[3] (1792) (1792)
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124
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Religion halten. Dies werde denn endlich den Dür«gerkrieg veranlassen, welcher für die Vortheile des hei-ligen Stuhls und der wahren Religion so sehe zu wün-schen sei).

Das andre Mittel, deinen sich die Geistlichkeitbediente, bestand in so lebbaften Vorstellungen, daßinan sie wohl Drohungen nennen könnte. Der KönigHütte die Gefälligkeit, sie anzuhörcn; er erlaubte selbsteine Zusammenkunft, wo der Doctor Du-Val von dereinen , und der Pastor Tillenus von der aiu ern Seitejederseine Sache geltend zu machen suchte. Sie erhitz-ten sich, wie mich dünkt, ziemlich unnützer Weise, aberjeder rühmte sich nachher, wie gewöhnlich, seinen Wi-dersacher überwunden zu haben. Ich rede davon als Au-genzeuge, denn ich ließ mich durch die Menge, die sichwie zu einem anziehenden Schauspiel dahin drängte, auchmit foctreißendoch kam ich nur erst gegen das Ended^zu, als die Kämpfer schon der Bedrückung zu erlie-gen begannen. Ich weiß nicht, warum man yiir beydieser Gelegenheit die Entscheidung aufdringen wollte;vielleicht geschah cS, weil der König mir besohlen hatte,den Heyrachskontrakt auszusetzen. Schon fiengen siean, mir alle Punkte des Streits, der seit einigenStunden dauerte, zu wiederholen, aber ich bat sie sehrernstlich, mich mit dieser Verlegenheit oder dieser Ehrezu verschonen. Ich sagte ihnen, wenn es zwey so ge-lehrten Häuptern nicht möglich gewesen wäre, so vielKanons und päbstliche Dekrete mit der heiligen Schriftzu vereinigen, oder die Unmöglichkeit dieser Vereini-gung darzuthun , damit gar nicht mehr dieRede da-von wäre; so dürfe man dieses von einem Unwissen-den wie ich gar nicht erwarten; und das ist auchmeine Meinung.

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