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[3] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
123
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Werbungen des Herzogs von Mvnt-pensier taub machte,der sich sehr gm für sie schickte. Am Ende zwang siedie Nothwendigkeit, sich doch zu etwas zu entschließen,,yaß. sie den Prinzen von Bar annahm (2;).

Kaum war es bekannt geworden , daß diese Heyerath im Werke sey, so gab dis Verschiedenheit der Re»kigioiicn unter beyden Verlobten der ganzen Geistlich-keit und besonders den Bischöfen, die mit zu. Parisversammlet waren, eine Gelegenheit zum Wider-spruch , welche sie sich nicht entgehen ließen.. Das ersteMittel , dessen sie sich bedienten , war, zu Rom ausallen Kräften die Ausfertigung der Dispensation zuhindern., ohne welche sie nicht glaubten, daß man zuDer Vermahlung schreiten würde. Zu dem Ende konn«.ceu sie sich unmöglich getreuem Händen anvertrauen,.als dem Kardinal von Dffat, der zwar fteylich nur andiesem Hofe war,, um. die Vorkheile des Königs zube»sorge». Aber es ist dieses nicht die einige Gelegenheit,,wo ich diesen Prälaten beschuldige, nicht nur seineAufträge überschritten, sondern grade daS Gegenrheibdavon gothan zu haben. Wenn iS) einer NachrichtguS Rom. trauen soll, von der ich schon einmal geredethabe, so unterließ der Kardinal von Asiat im Namenher ganzen Partcy, deren Werkzeug er war, nichts,,lim dcn Pabst von dcr Ertheilung der Dispensation ab«zuhaltsn , welche er doch von. dem König Befehl hakte,zu suchen (26). Alle diese Leute gaben SeinsrHeilig-keit zu verstehen; wenn er diese Gunst strenge weiger-te, so müßte zweyerley erfolgen :> erstlich,, die Prinzeßinwürde katholisch werden; zweitens, die Protestantenwürden glauben, der König habe sie dazu gezwungen;dies müsse ihren Argwohn, den sie schon so deutlichzeigten , noch vermehren, und sie würden nun Hein-rich den vierten für einen offenbaren Verfolger ihrer

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