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[3] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
122
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FlamZndem, dessen Begebenheiten und Fortgang ichbey jedem Jahre anzeigen werde.

Zu gleicher Zeit mit dem Beylager seiner katholi-schen Majestät in Spanien , feyerte man zu Paris dieVermählung der Prinzessin Katharine mit dem Prin-zen von Bar. (24) Dadurch wurde endlich das solange ungewisse Schicksal dieser Dame entschieden.Man hakte sie noch bey Lebzeiten der Königin Muttermit dem Herzog von Aleneoii vermählen wollen, aberder Haß Heinrichs des Dritten gegen feinen Brudermachte daß die Sache fehlschlug. Nachher sollte sieden König selbst Heyrathen, aber darinn wollte Katha-rine von Medicis aus Abneigung gegen das Haus Na-varra nicht willigen. Die Prinzessin schlug ihrer SeitSden alten Herzog von Lothringen aus, den man ihrfinbot, weil er Kinder aus der ersten Ehe hätte. DerKönig von Spanien hielt uni sie an, mit der Bedin-gung, eine genaue Verbindung mit dem König , vonNavarra zu schließen, aber davon wollte dieser nichtsHören. Nachher warb der Herzog von Savoyen umsie, überdies hintertrieöen die Protestanten, weil iyden damaligen Verhältnissen diese Heprath der refor-mirren Religion hätte nachtheilig werden können. DenPrinzen von Cop.de wollte sie nicht, weil er zu armmäre; eben so schlug sie ohne irgend einen hinreichendenGrund den König von Schottland aus. Auch derPrinz von Anhalt gehörte zu ihren Freycrn; und inDen Bewegungen des Zorns, worin sie zuweilen ge-gen den König ausbrach,/warf sie ihm vor, er hättesie gern zwey oder drey andern fremden Prinzen, oderwie sie sich ausdrückte, fremden Edelleucen in die Ar-me geliefert, um durch sie den rückständigen Sold zubezahlen. Man hat noch kürzlich gesehn, wie ihr Vonunheil für den Grafen vom Soissons sie gegen alle Be«

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