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die innere Regierung des Reichs, Ein König vonSpanien, sagt er, herrscht über Völker, die eben sounendlich weit in ihren Sitten von einander abstehen,,vls sie durch die Himmelsstriche entferne sind, er be-fleißige sich daher, jedes nach seinem Character, undalle mit Mäßigung und Milde zu regieren. Er lerneseine Räthe und seine Sekretaire selbst kennen, und wäh-Ze sie auch selbst. Die Abfertigungen an seine Gesandtenmuß er selber machen können, und auch imDechiffrirengeschickt seyn, so wird er nicht Gefahr laufen, daß einwichtiges Geheimnis; durch einen Vertrauten entdeckewerde. Er suche mit Sorgfalt die Männer von Ehreund von Talenten auf, um ihnen Bedienungen zu ge«Den. Er hüte sich, Jemanden schwer zu beleidigen,Hauptsächlich Leute von hohem Range; sein ältesterSohn , merkt er hierbey an, habe darinn gefehlt, undDieS sey sein Unglück geworden. Der KöniH, fährt ervc fort, mache einen Unterschied zwischen dem altenAnd dem neuen Adel, und ziehe jenen vor, weil er ge-wöhnlich reinerer und uneigennützigerer Gesinnungenfähig ist; und so bald er kann vermindere er die zu gro-ße Anzahl der Iusiitz-und Finanzbedienten, und derköniglichen Hofbeamten. Dieselbe Regel giebt er inAnsehung der Geistlichen und setzt hinzu, man solleDiese bcy den Bedürfnissen des ScaatS nicht mehr schä-men, als die andern, und dies, weil sie eines großenVermögens nicht nur entbehren können, sondernsuch sollen; denn Ueppigkeit, Weichlichkeit und Gott-losigkeit, die gewöhnlichen Früchte ihrer Reichthümerrmd ihres MüssiggangS, werden sie sonst bald um dieEhrfurcht bringen, die ihrem Stande gebührt. —Kausteute hingegen, Arbeiter, Handwerker und Sol-daten suche er zu vermehren; ihr Fleiß, ihre Betrieb-samkeit und ihre Arbeit erhalten allein den Staat ge-gen