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wenn vom Kriege die Rede war, in meiner Abwesen,heit daselbst vornehmen.
Ich suchte meine Stunden so einzutheilen, daßjede dieser Angelegenheiten mir noch Zeit für die ändern 'übrig ließ, und auch für so viele andere, die ich nochnicht genannt habe. Denn welch eine Menge ausser-ordentlicher und unvorhergesehener Geschäfte siel nichtvor? Wie viel Befehle, Rathfragungen und Briefevon dem König, die mit allen dem nichts zu chun hat-ten? Man wird sich einen Begriff davon machen, wennich im allgemeinen versichere, daß er nicht allein mirsogleich alles entdeckte, was ihm begegnet war, son-dem daß auch in seiner Seele nichts vorgieng, welcheser nicht in meinen Busen auSgeschüttet hätte. Ge-heimnisse, Entwürfe, Gedanken, verborgne Krankhci-ten, häuslicherKummer und häusliche Freuden, Furchtund Hosnung, siebe Freundschaft, Haß. — Alles miteinem Wort wurde meiner Treue und meiner Vorsich-tigkeit anvertrauet; denn ich darf mich dieser Ausdrü-cke wohl bedienen. In solchen Augenblicken > wo eSDarauf ankam, Heinrichs Verlangen oder Bedürfnissezu erfüllen mußte ich alles, auch die dringendsten Ge-schäfte liegen lassen, Mittel ausdenken, mich in Unter-nehmungen einlaffen, Briefe beantworten und Reisenunternehmen. Alle andere Staatsangelegenheiten hät-ten dabey leiden müssen, wenn ich nicht zu diesen neuenZwischenbeschäftigungen, die weder auf Monate nochauf Tage und Stunden festgesetzt waren, die Nachtso gut als den Tag angewendet, und durch einen aus-serordentlichen Fleiß - die uncerbrochnen Geschäftenachzuholen, alles wieder in seinen natürlichen Ganggebracht hätte.
Man wird sich wundern, wenn man dieses be-denkt, wie wenig Augenblicke, bey dieser großen Wirch-
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