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[3] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
81
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setzen , die für einen Mann, der das Geld des König.retchS in Händen hat, noch tausendmal schwerer zuüberwinden sind. Damit er nicht in diesen Fehler ver-falle, sehe ich mich genökhigt ihm vorzuschreiben, daßer weder Karten noch Würfel kennen soll.

Alles was zur Wollust und Weichlichkeit führt,erregt gewöhnlich einen Ekel vor der Arbeit. DerStaatsmann muß daher in der Mäßigkeit ein Mittelgegen den Aufwand und die zu große Lüsternheit derTafel suchen, die nur dazu dienen, Geist und Körperzu entnerven. Trunkenheit ist ein Laster, daß keinehrbarer Mann kennt. Eben sowohl muß ein arbeit-samer Mann hochgewürzter Spe'sen und starker Ge-tränke sich enthalten. Er muß sich zu jeder Stunde,es sey wenn es wolle, sein Kabinet nicht nur erträg.lich, sondern toggr angenehm machen; er kann sich da-her nicht genug hüten , seüien Kopf nicht mit Bällen,Maskeraden und andern Lustbarkeiten zu erfüllen. Allediese Kleinigkeiten haben so etwas an sich, welches dasHerz eines Philosophen und selbst eines Menschenfein,des weichlich machen kann.

«O Ich sage eben das von der Jagd , von Equi«pagen- einer zahlreichen Livree, prächtigen Aufputz derZimmer, von Gebäuden und allen andern Ersindun«E-! gen des Lupus. Der Geschmack, den man für einevon diesen Sachen hat, artet bald in eine Sucht aus,^ deren geringste Wirkung der Zeitverlust ist. Ver-sSrwendung, Untergang und Schande sind die gewöhn,lichen Folgen davon. Nur ein Mann, der sich nicht^ mir sich selbst unterhalten und für sich leben kann, mag^ den ganzen Tag den Kopf blos von Säulen. Galle»rien, und Vergoldungen voll haben, und zeitlebens hin-^ ter Statuen, Antiken und Medaillen herrennen. Seydk?. Denkwürdlgk- III.L- F mit