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carvillsnach Monceauxkam. Lange Zeit glaubte ich, ichfty nur gekommen, um meinen Herrn in meinen Armensterben zu sehen ;denn ich durfte Monceaux nichkverlasien,solange seine Krankheit dauerte, und er rief mich fiei-ßig an sein Bette. In einem dieser Augenblicke, wodas Uebel, das sich immer hartnäckig verdoppelte, unsalle Hoffnung benahm, daß die ganze Kunst der Aerztees jemals überwinden würde, und wo er selbst über-zeugt war, daß er sterben müßte, sagte er zu mir:„Lieber Freund , ich fürchte den Tod nicht; daß wisse»„Sie besser als Jemand, da Sie mich in so mancher„Gefahr gesehen haben, der ich mich leicht hätte ent-„ziehen können; aber ich gestehe, daß es mir weh rhut„das Leben zu verlassen, ehe ich dies Reich zu dem„Glanz erhoben habe, den ich mir vorgesetzt hatte, und„ehe ich meinen Völkern, dadurch daß ich sie von ei-„nem Theil der Abgaben befreye, und sie mit Milde„regiere, beweisen kann, daß ich sie wie meine Kin-der liebe."
Heinrichs gute Leibeöbeschaffenheit siegte endlichüber das Uebel, es verschwand, (8 als ob eö aufeinmal weggenommen worden wäre, und die Freudeüber seine Genesung folgte schnell auf den Kummer, inden wir versunken waren Er harte nur noch einenkleinen Rückfall, aber ohne irgend einen gefährlichenUmstand. Ich erfuhr es schriftlich von ihm selber zuParis, wohin ich gleich zurückgekehrt war, so baldichihn ausser Gefahr sähe. In einem andern Briefe vom6ten November, den Schömberg, der von Monccauj:zurückkam, mir mitbrachte, schrieb mir der König end-lich , daß er völlig hergestellt sey; bis auf eine gewisseSchwermüthigkeit, die er nicht los werden könnte, ober gleich die Vorschriften der Aerzte in allen Stückengenau befolgte. Die Herren Marescot, Martin und
Rosset