Druckschrift 
[3] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
72
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i K werde darum nickt weniger meine Schuldigkeitthun." Mit den Worten verließ ich sie ohne längerwarten zu wollen, damit ick nicktvonmeinerSeileihretwas härteres sagen möchte. Der König wurde sehraufgebracht gegen seine Geliebte, da ich ihm den gan-zen Vorgang erzählte.Kommen Sie// sagte er miteiner Bewegung , die mir sehr angenehm'war, , kom-men Sie mit mir, ich will Ihnen zeigen, daß dieWeiber mich nicht beherrschen." Da seine,.Kucschezu lange ausblieb, so stieg er in die weinige, und aufdem ganzen Wege bis in das Zimmer der Herzoginwiederholte er mir die Versicherung, man sollte ihmNiemals vorwerfen können, daß er aus Gefälligkeit ge-gen eine Frau solche Diener, wie ich, die nur seinenRuhm und seinen Vortheil suchten,, vertrieben oderauch nur miövergnügk gemacht hätte«

Die Frau von Beaufort hatte, so wie ich sie ver-ließ, gleich erwartet, daß der König bald zu ihr kom-men würde, und daher in der Zwischenzeit sich auf ih-re Rolle vortrefflich vorbereiter. Sie sowohl als ichsähe den Sieg, den cinervon uns davon tragen würde,als die glückliche oder unglückliche Vorbedeutung seineskünftigen Schicksals an. So bald man ihr den Königmeldete kam sie ihm bis an die Thür des ersten Saalsentgegen. Ohne sie zu umarmen, noch ihr die gewöhn-lichen Liebkosungen zu machen, rief er,Kommen Sie,Madam , kommen Sie in Ihr Zimmer, und daßNiemand mit hineingehe, als Sie, Rosny und ich;denn ich will mit Ihnen Heyden reden, und machen,-' Sie in gutem Verstäydniß mit einander leben "Er ließ die Thür verschließen und sah selber nach, obetwa Jemand in dem Zimmer, in der Garderobeoder in dem Kabinet wäre. Dann faßte er sie mitder einen Hand, indem er mir der andern mich hielt,

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