Druckschrift 
[3] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
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mg, nachdem er die Schrift gelesen hatte,aber ichwill sie schon verhindern." Zugleich befahl er mir,das Papier zu zerreißen, und sagte ganz laut, indemer sich gegen einigeHerren vom Hofe, welche die näch-sten waren, kehrte:Sehen Sie nur die Bosheit, undwie man denen, welche mir guc dienen, immer et-was in den Wege zu legen ftrcht. Da hat man demHerrn von Roöny einen Befehl gebracht, damit erwich beleidigen sollte, wenn er ihn annähme, oder-meine Geliebte, wenn er sich weigerte." In derie-tzigen Lage der Sachen war dieses Wort gar nicht gleich-gültig, Die Höflinge, welche schon über meine Ein-falt gelacht harten, ficngen an zu glauben, sie möchtenwohl selbst betrogen, und diese vorgebliche Vermah-lung noch nicht so nahe seyn, als sie geglaubt harten.Der König fuhr fort sich mit mir allein zu unterhalten,und sagte mir, er zweifelte nicht, daß die Frau vonBeaufort heftig gegen mich erzürnt seyn würde; errie-che mir daher zu ihr zu gehen, und zu versuchen, obich sie mit guten Gründen befriedigen könnte.Undwenn das nicht hilft" setzte er hinzu,so will ichals Herr sprechen."

Die Herzogin hatte ihre Zimmer in dem Klostervon Saint - Germain; ich gieng auf der Stelle zu ihr.Ich weiß nicht, was sie von einem Besuche denkenmußte, den ich sogleich mit einer Art von Erklärunganfieng. Sie ließ mir nicht Zeit, sie zu Ende zu brin-gen. Der Zorn, in dem sie war, erlaubte ihr nicht,ihreAuSdrückeabzumeffen, sie unterbrach mich und mach-te mir Vorwürfe, daß ich den König verführte, und ihmglauben machte: das schwärze sey weiß.Nun ! Nun!gnädige Frau, " sagte ich , indem ich sie wieder un-terbrach, aber dabey äußerst kalt blieb,wenn SiedenTon «»stimmen, so küsse ich Ihnen die Hände, aber

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