Druckschrift 
[3] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
68
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vor. Er Wen mir darüber betroffen, und selbst be-leidige. In der ersten Bewegung wollte er die Frauvon Beaufort rechtfertigen; er versicherte mich sehr ernst.Haft, sie habe gar nichts dazu beygetragen, und der ein-zige Beweis, den er darüber anführte, war, daß siees ihm gesagt hatte. Die Frau von Sourdis^undFresne sollten allein Schuld daran seyn; er zeigte aberzugleich, daß er ihnen eine so wenig ehrerbietige Drei,stigkeic gern verzeihe, denn ob er gleich wußte, wiesehr sie schuldig waren, so kamen sie doch ohne die ge»ringfte Ahndung davon.

Ein Umstand gab den Schritten, die ich in die»ser Angelegenheit sowohl öffentlich als unter der Handrhat, ein großes Gewicht. Ich war genöthigt überden Punkt der nahen Ehescheidung einen Briefwechselmit der Königin Margarethe zu Unterhalten, welcheendlich nach allen andern auch erfahren hatte, wasbey Hose geredet und gerhan wurde. Sie schrieb mir,sie würde forkfahren zu ihrer Trennung von dem Kö-nig die Hände zu bieten, aber sie fühlte sich empfind-lich beleidigt, daß man darauf denken könnte, einerso übel berüchtigten Person, als die neue Herzogin esdurch ihren Umgang mit dem König war, ihre Stellezu geben. Da sie bey ihrer Einwilligung gar keineBedingungen gemacht hätte, so Muffe sie jetzt schlech-terdings darauf bestehen, daß diese Frau ausgeschlossenwürde, und sie sey über diesen Punkt so fest entschie-den, daß man sich nur gar keine Hoffnung machenmöchte, sie durch irgend eine gute oder üble Behänd»lung zur Veränderung ihrer Gesinnungen zu bewegen.Ich zeigte diesen Brief dem König, und er sah darausnur noch deutlicher, wie sehr die Ausführung dieserHeyrathalle rechcschafne Leute aufbringen würde; auch

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