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[3] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
65
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, ^ Die Versammlung der Geistlichkeit, welche die«

lisch s<s Jahr anfieng und einen Th'ejl des folgenden dauer«-ich re, und die Ernennung der Kardinale erforderte auch^ ^ die Aufmerksamkeit des Königs. Der Sohn der Frauvon SourdiS (4) war unter den Franzosen, welcheernannt wurden, obgleich Heinrich wegen seiner grosK'W ßen Jugend ihn nicht reckt würdig dazu hielt DieFrau von SourdiS erwarb ihrem Sohn den Purpur^ durch ihre Geschicklichkeit, daß sie ihre Bitte durch dieHerzogin von Beaufort unterstützen ließ.

Dies war der Titel, den die Marquisin von Mon«ceaux seit der Geburt ihres zweiten Sohnes angenom«men hatte, wtlche die Zärtlichkeit des Königs und sei«ne Freygebigkeit gegen sie noch unendlich vermehrte.^ Schon seit langer Zeit schränkte der Ehrgeitz dieser Frau^ sich darauf nicht mehr ein. Sie strebte nach nichtsgeringerem, als sich zur Königin von Frankreich erklä«^ ren zu lassen, und Heinrichs Leidenschaft, die mir je«^ dem Tage zunahw, ließ sie hoffen, es endlich noch da«hin zu bringen. So bald sie erfuhr, daß die Bevoll«mächtigen des Königs zu Rom den Auftrag hatten,^ die Trennung seiner Ehe mit Margareten zu suchen,^ und daß er den Herzog von Luxemburg (5) mit demTitel eines Botschafters dahin schicken wollte, um die,sx Sache zum Schluß zu bringen, so glaubte sie, daßdies der günstige Augenblick sey. Weil sie aber de»Bevollmächtigten und wahrscheinlich auch dem neuenBotschafter nicht trauere, so warf sie die Augen aufj Sillery, der schon sehr auf ihrerSeire war, und welchendieser letzte Beweis ihres Zutrauens unfehlbar völlig^ gewinnen mußte. Sie ließ ihn kommen, erklärte ihmihre Absichten, und setzte den Belohnungen, womit siöseine Dienste und seine Ergebenheit bezahlen wollte, gap,»,,K keine Grenzen. Da sie recht gus wußte, was ihn lo«V. jvenkwürvigk. Hl. B. E cken