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der Frieden oder die innern Angelegenheiten das, wasausserhalb des Königreichs vorgieng, aus dem Gesichteverlieren. Die Frage über den wahren oder falschenDom Sebastian machte damals in Spanien und inganz Europa viel Aufsehen (i); er schickte deswegen laTremouille (2) nach Portugal, um wo möglich hinterdas Geheimniß zu ckommen, damit er mit voller Kennuniß der Sache über das Verfahren des SpanischenKabinetS entscheiden könnte, welcheö-damit angefangenhatte, daß es den vorgeblichen König von Portugalgefangen setzen ließ.
Heinrich hatte damals noch an die großen Ent-würfe nicht gedacht, welche er in der Folge gegen dasHauS Oestreich machte. Er wollte in diesem JahreVermittler zwischen Spanien und England werden,und schlug deshalb eine Zusammenkunft zu Boulognevor, (z) wohin er von seiner Seite Caumarcin undJeannin schickte. Auch diesen Einfall bestritt ich ver-gebens, weil er mir mit der gesunden Poliriksich nichtzu vertragen schien. Zum Glück brachte die Zusam-menkunft nichts vonhem, was man «'wartete, zu Stau-te. Der eingewurzelte Haß beyder Nationen erhitztegleich anfangs den Streit über den Vortritt so sehr,daß man sich wieder trennte, ohne auch nur den gering-sten vorläufigen Artikel eingeleitet zu haben.
Die Jesuiten waren nicht glücklicher, als sie ei-nen Punkt des Friedens von VervinS auf sich anwen-den wollten, durch welchen eö jedem vertriebnen Fran-zosen und jedemFremden freygestellt worden war, wie-der nach Frankreich zu kommen, und sich darinn nie-derzulassen. Ein Arrer des StaatSrachs versagte ih-nen dieses Hülfsmittel, und sie mußten nun andre Wegeeinschlagen, auf denen es ihnen besser gelang.
Die