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[3] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
63
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Unter verschiednen Polizeyverordnungen, welcheMN für nöthig hielt, setzreder König auch der unge-heuren KornauSfuhr Schranken, welche Frankreichoft der Unbequemlichkeit aussetzte, an seinen eignen Gü-tern Mangel zu leiden. Durch eine andre Verord-nung wurde allen denen, welche kein Recht dazu hat-ten, bey großer Strafe verboten, Waffen zu tragen.

Auch die schönen Wissenschaften fanden einen Platzunter den Beschäftigungen des Königs Er hörte vonCasaubon reden, und auf den Ruf von der Gelehrsam-keit dieses Mannes ließ er ihn einladen, sich mit seinerFamilie zu Paris niederzulassen. Durch einen Ge-halt, welchen er ihm versicherte, setzte er ihn in denStand, hier leben zu können, wie es sich für einenMann von seinem Characrer schickt der, wie Heinrichsagte, nicht berufen ist, den Staat zu regieren.

Ich muß hier die einzelnen Umstände einer Men-ge weniger wichtiger Angelegenheiten unterdrücken. Eswürde ins unendliche gehen, wenn ich alles hersetzenwollte, was mir der König sagte, oder was er mirvon Fontainebleau, von Monceaux und von Saint-Germain-en Laye schrieb, wo erden Rest dieses Jah-res zubrachte, und mich oft zu sich kommen ließ, ummit mir über die verschiednen Geschäfte, welche geradevorfielen, sich zu berachschlagen. Ich werde michauchhier an mein erstes Versprechen halten, alles, wasnicht für sich selbst in Betrachtung zu kommen ver-dient, wegzulaffen, und nur bloß das sagen, daß viel-leicht nie ein Scaarsminister bey irgend einem Fürstenso viel eigne Hülfsquellen und so viel Aufmerksamkeitauf alles, was zum Nutzen oder auch nur zur Be-quemlichkeir des Landes gereicht, gefunden haben wird,als ich stets bey meinem Herrn fand. Nie ließen ihrr

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