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[3] (1792) (1792)
Entstehung
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gcnden der Geist sind, der diesen großen Körper be.lebt, daß der blühende Zustand desselben Ihnen denRuhm und die Glückseligkeit zurückgeben muß, die,,er von Ihnen erhält, und daß Sie die Ihrige nir-gend anders suchen können." Mit diesen Wortenverließen wir den Garten und trennten uns , um zumAbendessen zu gehen, unrerdeß die Höflinge sich zer-marteren um den Gegenstand einer so langen Unterre-dung zu errathen.

Wir hatten bcyde einen Umstand ganz aus derAcht gelassen, dessen Ermanglung bey solchen Gele-genheiten oft ein Hinderniß gewesen ist. An die Ein-willigung der Königin Margarethe zu der Ehescheidunghatten wir gar nicht gedacht. Ich glaubte diese Unter-handlung einleiten zu müssen, unrerdeß die andre zu 'Rom ihren Weg gieng. Zuerst wünschte ich die Ge« ,sinnungen Margarethens zu erforschen. Ich schriebihr daher einen Brief des Inhalts, da ich nichts sosehr wünschte, als ihre Aussöhnung mit dem Könige,worauf Frankreich die Hoffnung eines Kronerd>n grün-dete , so hätte ich geglaubt sie ersuchen zu müssen, sichmeiner zu diesem Werke zu bedienen. Wenn aber dieGesinnungen beyder Theile so beschaffen wären, daßsie zu diesem Schritt sich nicht entschließen, oder, daßer zu dem Zweck, von dem ich redkce, nicht führenkönnte; (und ich wußte wohl, daß sie wegen ihrer Un- ifruchtbarkeit diesen Punkt stillschweigend einräumen !mußte) so möchte sie es nicht ungnädig nehmen, wenn >ich in der Folge so dreist wäre, sie zu einem noch grö- !ßern Opfer zu bereden, welches der Staar von ihrerwartete. Deutlicher erklärte ich mich noch nicht,aber nach dem, was ich über die Nochwendigkeit,dem französischen Geblüt rechtmäßige Kinder zu geben,gesagt hatte, war es nickt schwer zu errachen, wonnndieses Opfer bestehen sollte.

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