sich mit dem bloßen Anschein begnügen, und sich erin»nern daß viel schöne Frauen unfruchtbar , und vielberühmte Väter in ihren Kindern unglücklich wären.Uebrigens aber, die Seinigen möchten seyn, wie siewollten, so würde das Blut, aus dem sie entsprossenwären, sie stets zum Gegenstände der Ehrfurcht undcheS Gehorsams der Franzosen machen.,
„Nun gut," unterbrach mich der König / „wir„wollen einmal Ihren Vorschlag wegen der Versamm«„lung von Mädchen, die doch nur was zu lachenge«„ben würde, und Ihre schönen Herren , (37) die so„übel gerathne Kinder haben, bey Seite setzen denn„ich hoffe die meiaigen sollen besser seyn als ich, weil„Sie mir doch zugeben daß meine Frau gefällig? hübsch„und von einer Gestalt seyn soll, die Erben hoffea läßt:„aber nun denken Sie einmal bey sich selbst nach, ob„Sie nicht irgend Eine kennen, bey der dies alles zu«„sammentrift." Ich antwortete, über eine Wahl,die so viele Ueberlegung erforderte, und über die ichnoch gar nicht gedacht hätte, könnte ich so schnell nichtentscheiden. „Und was würden Sie sagen, erwie- .„derte Heinrich, wenn ich Ihne« Eine nennte, von„der ich in Ansehung dieser drey Punkte genaue Kennt-,miß hätte?"— Ich würde sagen, Sire, antworteteich ganz natürlich, daß Sie mit ihr in größerer Ver-traulichkeit gestanden haben müssen, als ich, und daß ,cs nur eine Wittwe seyn kann; denn über denArtikelder Kinder kann sonst nichts überzeugend seyn. „Sie !„mag seyn was Sie wollen, ^ fiel er mir ein, „aber„wenn Sie nicht rachen können, so muß ich sie nennen." ^Nennen Sie sie immer, sagte ich, denn ich gestehe, daß >ich nicht fein genug dazu bin. „Q über den feinen„Vogel! rief der König; wenn Sie wollten, Sie„würden sie schon nennen. Sie machen nur so den