„ter, bis ganz Frankreich, und mir besonders soviel„böses gethan hat.
..Das sind, fuhr er fort, da er sah, daß ich ihm„aufmerksam zuhörte, daö sind alle die fremden Prin-zessinnen , von denen ich etwas weiß. Unter den ein«„heimischen hier in Frankreich, wäre meine Nichte Guis„se (z6) eine von denen , die mir an besten gefallen„würden; ungeachtet des Geredes, daß einige boßhafte„Zungen von ihr auSgesprengt haben: sie sey den Lie-„beSbriefchen nichtgram; denn vorö erste halte ich das„für Verläumdung, und nachher möchte ich immer„lieber eine Frau haben, die ein wenig galant wäre,„als eine, die einen Starrkopf hätte. Aber ich fürch«„te, die zu große Vorliebe, die sie für ihr Haus, und„besonders für ihre Brüder zeigt." Er ließ nun, ebenso vergebens , die andern Prinzessinnen die Musterungpassiren. Einige fand er schön, groß, gutgewachsen,als die älteste der beyden Töchter des Herzogs vonMayenne, ob sie gleich ein wenig schwarz wäre, diebeyden Aumale und. die. dreyLongueville;— aber diesewaren entweder zu jung, oder sie gefielen ihm nicht: —die Tochter der Prinzessin von Conci aus dem HauseLucs, die Fräuleins von Luxemburg und von Gueme-ne; — aber die eine war reformirt, die andre nicht altgenug, und die übrigen nicht nach seinem Geschmack.Mit einem Worte, er fand bey einer jeden besondre Ursa-chen, sie auszuschließen, und er endigre die Musterungdamit, daß er sagte, so vollkommen ihm auch alle die-se Mädchen vorkamen, so könnte er doch nicht versichertseyn, daß er Söhne mit ihnen zeugen, und mit ihrerLaune oder ihrem Geist sich vertragen würde. Ohnediese drey Bedingungen, von den sieben, die er zu-erstgemacht hätte, wurde er sich aber nie zu einer neuenVerbindung entschließen; denn er nähme eine Frau in
der