terbrach ihn kur;, indem er ihm sagte, von diesem Au-genblick an wäre ohne weitere Rechtfertigung alles Ge-schehene vergessen; nachdem er alles, was die schwär-zeste Bosheit seinen Feinden habe eingeben können, ver-ziehen hätte, sey er weit entfernt, einen alten Diener,mit dem er lange zufrieden gewesen wäre, von seinerGnade auözuschließen. Dann aber nahm er den Tondes Ansehns an, der ihm um so besser ansiand, je we-niger er ihn gebrauchte,,und warnte den Herzog, ermöchte d^n Rath, den er als sein Freund ihm noch ge-ben wollte, nützen, und sich seiner vorigen Aufführung,nicht anders erinnern, als um in Zukunft eine ganzentgegengesetzte anzunehmen. Wenn eö ihm noch ein-mal begegnete, daß er sich hinreissen liesse, die Ehr-furcht gegen seinen König und seinen Herrn aus denAugen zu setzen, so sty Er entschlossen, alle die Ge-walt , welche ihm die hergesiellce Ruhe seines König-reichs gewährte, anzuwenden, um ihn dafür zu be-strafen. Mit diesen Worten gieng er hinaus, ohnedie Antwort des Herzogs hören zu wollen, und über-ließ ihn seinem Nachdenken.
Die Bretagner waren über die Freundlichkeit ih-res Königs, und über die Gefälligkeit entzückt, mitder er an allen den Festen theilnahm, womit die Damensich um die Wette bemühten, ihn zu erfreuen. Ertheilte seine Zeit zwischen diese Gesellschaften der Da-men, das Rmgelrcnncn, die Ballers und das Ball-spiel, ohne deshalb in seiner Aufmerksamkeit gegen dieFrau von Monceoux etwas nachzulassen, welche schonin ihrer Schwangerschaft sehr weit gekommen war.
Mitten zwischen allen diesen Lustbarkeiten schiener mir doch in gewissen Augenblicken so tiefsinnig, daßich leicht einsah, er müsse durch irgend eine geheime
Ein-