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[3] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
47
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durch Stillstände, welche aufgehoben ode«^.ver!ängertwurden, bestanden hatten, durch dieses Edier ent licheinen vesten und dauerhaften Zustand erhielten, (zz)Es mar nun noch übrig, diesen Vergleich durch dieParlamenter und höchsten Gerichtshöfe, und zwar zu-erst durch die Pariser bestätigen und aufnchmen zu las-sen; dieses verschob der König bis nach seiner Rückkehrin die Hauptstadt.

Heinrich glaubte nun, da er mit der strengstenGenauigkeit alles gethan hatte, was er den Prote-stanten schuldig war, nicht mehr nöchig zu haben disunruhigen Köpfe unter denselben zu schonen, (^4), undvorzüglich dem Herzog von Bouillon, der sich am mei-sten vorzuwerftn hatte. Er nahm sich vor, einmalalsHerr mit ihm zu reden. Jetzt hdtte er sich das Rechtdazu erworben, wenn er es auch als König nicht schonbesessen hätte; und sollte zu Rennes geschehen, wo-hin er unverzüglich abreisete. Der Herzog wohnte indieser Stadt bey l'Allouö, wo er wegen seiner Gichtdas Bett nicht verlasen konnte. Heinrich gierig zu ihm,als wollte er ihm einen Besuch machen. Nach derersten Bewillkommung .aber ließ er Jedermann ausdem Zimmer deö Kranken hinausgehen, und sagte ihm,er möchte, ohne ihn zu unterbrechen, alles anhören,was er mit ihm zu reden hätte. Zuerst rechnete er ihmalle seine einzelnen Unternehmungen her, um zu zeigen,daß ihm keine einzige derselben unbekannt wäre. Erhielt sich hauptsächlich bey einigen Schritten des Her-zogs auf, die um so strafbarer waren, da er sie nachdem Eoict pon Nantes gethan hatte, welches ihm dochjeden Gedanken, sich gegen einön Fürsten auszulehnen,der so großmürhig zu seiner Befriedigung beytrug, hak-te verbieten sollen. Der Herzog wollte das Wortnehmen, um sich zu entschuldigen, aber Heinrich im-