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[3] (1792) (1792)
Entstehung
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Landes seine einzige Sorge seyn lassen, um nachher mitdesto mehr Hoffnung eines guten Erfolgs seine erstenEntwürfe gegen das deutsche Reich und das HauSOestreich wieder vorzunehmen. Beyde Vorhabenaber ließen sich nicht zu gleicher Zeit ausführen. DieGesandten glaubten, wenigstens zum Schein seinenEntschluß bestreiten zu müssen; aber dies geschah nurso schwach, weil sie seine Wahrheiten gefühlt hatten,daß er sie noch in derselben Unterredung zur Annehmungseiner Gesinnungen und zu dem Geständniß brachte:der Frieden, den er schlösse, sey ein Glück für ganzEuropa. Sie giengen gleich darauf wieder zu Schif-fe, und erfüllten die fremden Länder mit der vortheil-haften Meinung, die sie von der Weisheit und Fähig-keit des Königs von Frankreich gefaßt hatten.

In der That aber, was für eine Fluch von Elendwürde er seinem Lande nicht zugezogen haben, wenner wehr dem Verdruß und der Rache als dem Rathder Vernunft Gehör gegeben, und den Krieg wiederangesangen hätte, da es in seiner Macht war, ihn zuersticken? Wie schrecklich ist daö Bild, daß sich den,Geist darstellt, wenn man denkt, daß daö Schicksal,welches die Zufälle des Krieges lenkt, ihn für Frank»reich hätte unglücklich können ausfchlagcn lassen? Ge-fetzt aber auch, er wäre sehr glücklich geführt worden;laßt sich was traurigerS denken, als die Glücksfälle,die ein Fürst durch die Veräußerung feiner Domänen,durch Vorausnehmen und Verpfänden feinerEinkünfce,durch den Untergang seines Handels, durch dieAbnah-me des Ackerbaues und der Viehzucht, der beyden Brü-ste , die Frankreich säugen, und durch Erschöpfungund Verwüstung seiner Provinzen erkauft? Waskannman dagegen in die andre Schaale legen ? Eroberun-gen deren gezwungner Besitz mit jedem Augenblicke dis

Besorg-