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Er erklärte ihnen dann mit derselben Aufrichtig«keit alle die Gründe, die ihn bewögen, den Friedenzu schließen. Sein Reich, sagte er ihnen , sey nichtso wie Holland oder England durch natürliche Schran-ken gegen die Anfälle seiner Nachbarn gesichert, son«der» von allen Seiten offen; seine Vestungen ohneWälle und ohne Vorräthe; seine Seemacht schwach,seine Provinzen verheert und selbst zum Theil zur Wü-ste geworden. Er gierig dann zu einer genaueren Be-schreibung derMißbräuche und des Unglücköder Staats-verwaltung über. Die Ungezähmkheit der Bürger-kriege , mir den auswärtigen Kriegen verbunden, hattealle Subordination aufgehoben. Seine eigne Machtwar noch ungewiß und schwankend, und für das kö-nigliche Ansehen hatte man eben so wenig Ehrerbietung,als für die heiligsten Gesetze des Staacs. Wenn manzu lange wartete gegen diese Uebel das Mittel anzu-wenden, welches der Frieden allein gewähren könnte;so thäce Frankreich vielleicht die letzten Schritte zuseinem Untergang, ohne daß nachher eine menschlicheHülfe im Stande wäre einen Schaden aufzuhalten,welches schon daö Herz angegriffen hätte. Er vergaßnicht jeden dieser Gründe dadurch zu verstärken, daßer Key allen diesen Betrachtungen eine Vergleichung sei-ner gegenwärtigen Lage mit der von Holland und Eng-land anstellte, deren Ruhe und Vortheil sich eben so-wohl mit einem Kriege vertrugen, auf welchen ihre größteSicherheit beruhete. Heinrich stellte diesen Vergleichmüt so vieler Genauigkeit und Urtheil an, und zeigtedabey eine so vollkommne Kenntnis; der Angelegenheitendieser Staaten, die seinen Vortrag so einleuchtendnurchre, daß die beyden Fremden nichts darauf zu ant-worten wußten, und sich mit äußerstem Erstaunen ern-aisder ansahen. Er gab ihnen zu verstehen, er würdejetzt die Wiederherstellung der Angelegenheiten feines
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