Druckschrift 
[3] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
43
Einzelbild herunterladen
 

. - 43

fuhren, dessen Neigung zum Kriege man kannte.' DerM Englische Gesandte bot ihm im-Namen seiner Köni-M- gin 6002 Mann Infanterie und 500 zu Pferde an,"»»d welche pünktlich unterhalten und besoldet werden soll-ren; Nassau versprach ihm 4020 Mann zu Fuß, und"'Ani eine zahlreiche Artillerie mit allem versehen und völligbedient. Außerdem sollte noch eine besondre Hülfe ge-leistet werden, und man gab zu verstehen, daß siebe-st trächtlich scyn würde, wenn Heinrich sich bemühen «voll«. te, Calais und Ardres wegzunehmen. Im Fall er durchdiese Bedingungen gerecht würde, hatten beyde Ge-«rlL sandten Befehl , auf der Stelle ein Bündniß zwischenml, England, Holland und Frankreich gegen Spanien zu

chi«, schließen, und dabey die Bedingung nicht zu vergessen,

uch, Laß nie die eine der drey Mächte irgend einen Still-Cilil, stand oder Vertrag mit dem gemeinschaftlichen FeindeH, anders, als mit Einwilligung der beyden andern sollteml« eingehen können.

UM»

»lim

lklNlkMl, i-IN'

Zum Glück entgieng der König dieser Schlinge;die Betrachtung des gegenwärtigen Zustandes seinesReichs wog alle andern bey ihm nieder. Er dankteden Gesandten ajis die verbindlichste Art, und versicher-te sie, daß, wenn er gleich die Anerbietungen ihrerSouveraine nicht annahme, er doch von der Freund-schaft nicht abweichen würde, die sie seit so langer Zeitmit ihm verbände. Der Frieden, den er im Begriffwäre mit Spanien zu schließen, denn er verbarg ih-nen nicht, wie er mit Philipp H stünde-, würde ihnnicht hindern, in demselben Verhältnisse, wie ehmalsmit ihnen -zu bleiben, und in ihren Bedürfnissen ihnendieselbe Unterstützung an Gelbe zu geben; nur mit dereinzigen Vorsicht, daß dieseDarlehne als bezahlte Schul-den angegeben würden, um den Spaniern keine Ursachezum Friedcnsbruch zu geben.

Ec