mg zur Last gelegt. Der Herzog von Bouillon über-ließ andern das Reden, und unterstützte D'AubignöLurch seine Geschicklichkeit, Zwietracht zwischen Hein,rich und allen die um ihn waren, Protestanten undKatholiken, zu säen, und ihm Händel genug zuzuzie«hen, damit er sich noch lange nicht gegen ihn wendenkönnte. Die Eroberung von Mende in Gevaudan,welches Fosseuse wegnahm, und die Ausflucht desGrafen von Auvergne waren Folgen feiner Anschläge.
Alle diese Personen vergaßen sich nicht bey denholländischen und englischen Gesandten, sobald sie siein Nantes sahen. Sie rechneten desto sicherer darauf,stein ihre Absichten zu verstechten, weil sie wuchten,daß es den Borhschaftern besonders empfohlen war, denFrieden mit Spanien zu verhindern. Milord Cetil,(za) der Sekretair der Königin Elisabeth, und Justinvon Nassau, der Admiral der Republik, waren dieGesandten. Sie baten den König um eine Audienz,wo sie ganz allein oder nur in meiner und Lomenie'sGegenwart mit Seiner Majestät sich unterhalten könn-ten. Ich konnte nicht dabcy seyn, weil ich zu Ren.neS beschäftigt war.
Hätten die beyden Gesandten den Resormirtengefolgt, so würden sie nur gesucht haben, dem KönigFurcht einzuprägen , und ihn durch Drohungen zu nö«thigcn, ihre Absichten zu erfüllen. Aber vielleicht wardieses nicht in ihrer Macht, vielleicht auch hatten siedie Ungerechtigkeit der Protestanten eingesehen, undhielten es unter ihrer eignen Würde , Werkzeuge derLeidenschaft derselben zu seyn; genug, sie sagten demKönig nichts von dem, was diese ihnen eingegebenhatten. Sie hatten übrigens Anerbietungen zu thun,die weit iHrhr sthig gewesen wären, einen Fürsten zu ver-
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