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[3] (1792) (1792)
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trauen auf einen Fürsten setzen, der mit feiner Reli-gion alles Gefühl von Zuneigung, guten Willen odeeDankbarkeit gegen die Calviniften abgeschworen hatte»Nur dis Nsthwendigkeir zwange ihn noch, sich an siezu wende» und sie zu schonen; nachher aber würde ecsich wohl hüten, noch etwas für ihre Gewissen, ihr be-ben und ihre Freiheit zu thun. Der Frieden, denman im Begriff wäre mit Spanien zu schließen, wür-de ihrer ganzen Partey das äußerste Elend zuziehen,weil Heinrich ihn bloö in der Absicht machte, sich nach-her mit dieser Krone und mit dem Pabst zu vereinigen,um die Reformirten ihrer gemeinschaftlichen Racheauf-zuopfern. Es bliebe ihnen also nichts übrig, als sichdes Königs Verlegenheit wahrend einer beschwerlichenBelagerung, seinen Geldmangel, den Zeitpunkt, w»er ihrer noch bedürfe, - und die Gewalt, die der Her-zog von Mercoeur noch in Bretagne hatte, zu Nutzezu. machen, um das mit Gewalt zu erlangen, wasHeinrich sonst in der Folge sich weigern würde, ih-nen zuzugestehen.

Um diese Versammlungen noch mehr zu empö-ren erlaubte man sich die schwärzesten Verlaumdungen.D'Aubignö schämte sich nicht, Heinrich alseinen Für-sten vorzustellen, dem alle Religionen gleichgültig wä-ren, und der nur die mir Eifer liebte, welche ihm ei-nen Thron versicherte; (zi) diesen Begriff, wollteer, sollte man sich von des Königs Abschwörung machen.Nach seiner Meinung zeigten die vorgeblichen Beleidi-gungen, die den Protestanten wiederfahren wären, deut-lich das neue Staakssysiem, welches Heinrich sich ge-macht hätte. Diese Beleidigungen waren ein weitesFeld für ihn. Die geringste nannte er Schmach, un-erhörte Treulosigkeit; und alles, was bloS vonder Partey der Katholiken oder von dem Römi-schen Hose kam, wurde höchst unbillig Hern-

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