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beylcgte, als sie verdiente, so-wollte er selbst mein'Beloh-ner seyn, und gab mir statt der 6oooThaler, 10,000.Seit 26 Jahren, da ich in desKönigsDiensten war, hat-te ich noch nicht ein so beträchtliches Geschenk von ihmerhalten. Es entstand darüber zwischen ihm und derProvinz Bretagne eine Arr von Ehrensireic, und dieletztere setzte eö durch, daß diese 10,000 Thaler nochzu den §00,000 hinzugethan wurden, welche sieihm anbot.
Da der Vergleich mit dem Herzog von Mereoeurjetzt geschloffen war) so schickte ihn der König an dieRechnungskammer zu Mennes um einregistrirt zu wer-den. Weil aber in dem Vergleich einige geheime Ar-tikel waren, über die man sich nicht deutlich erklärt hät-te, so glaubte die Kammer sich berechtigt, ihn nichtanders als mit einigen Einschränkungen in Ansehungdieser Artikel einzutragen/ Heinrich, der bester alsirgend ein Fürst den Umfang der Macht der höchstenGerichtshöfe kannte, und sich stets weit entfernt be-zeigt hatte, den geringsten Eingriff darein zu rhun, nahmdiese Weigerung sehr übel. Er schickte mir mit denDepeschen, die ich gewöhnlich alle Tage von ihm er-hielc, eine Lettre de jussion für die Rechnungskammer.Er sagte ihr darin, sie hatte nicht vergessen sollen, daßin den Vergleicht», oder Handlungen, welche blos denKrieg oder die Person des Königs betreffen, der Sou-verain von Frankreich keinen Menschen um Rach ftägt,und die Einregistrirung seiner Briese blos als eine un-nöthige Formalität verlangt. Er nannte die Auffüh-rung dieses Kollegiums Vermessenheit, und befahl ihmseinen Ungehorsam durch stille und unbedingte Unter-werfung wieder gut zu machen.
Nicht weniger Standhaftigkeit zeigte er bey einerarwern Gelegenheit, welche.auch die höchster: Gerichts-höfe