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flächtet'und daselbst so festgesetzt hatten , daß sie sedenAugenblick im Begriff waren loszuschlagen, in ihreDörfer zurückkehrten. Die Bürger von Rennes glaub-ten mir einen Dank dafür schuldig zu seyn. Sic lie-ßen mir für die Zeit meines Aufenchalts in ihrer Stadtwährend der Generakstaaten sehr schöne Zimmer beyMademoiselle de la Riviere zurecht machen. Dieseswarein geistreiches, munteres und mit der Welt be-kanntes Frauenzimmer. Sie liebte das Vergnügenfür sich selbst, und war darum nur desto fähiger zudem Auftrag den sie übernommen hatte, mich alle die -Annehmlichkeiten genießen zu lassen, welche man inso reichen und verfeinerten Städten als Rennes fin-den kann.
Wenn der Zustand eines Ministers stets so wäre,als die sechs Wochen, welche ich in dieser Stadt zu-brachke, so würde er in der That alle das angenehmehaben, welches man ihm fälschlich zuschreibt. Meineeinzige Beschäftigung war, den Versammlungen derStaaten beyzuwohnen, welche mit der größten Dank-barkeit zu dem Dienste, den sie jetzt dem König er-zeigen sollten, bereit waren. Sie gestanden ihm ohneWiderspruch 800,000 Thaler zu, wovon in den er-sten zwey Monathen jedeSma! i oO,Oso, und dann biszum Ende der Zahlung jeden Monath 200,000 soll-ten geliefert werden. Um diese Summe zu erhalten,machte man eine Auflage von 4 Thakern auf jede Pi-pe Wein» Die Stände wollten noch 6ooo Thalerhinzufügen, um, mir ein Geschenk zu machen. Ichuntersuchte nicht, ob dieses eine von den Gelegenhei-ten wäre, wo ich es ohne Nachtheil annehmen könnte,sondern schlug es aus. Man vergrößerte diese soge-nannte Großmuch gegen den König, und da auch ermeiner Aufführung bey den Staaken weit mehr Lob- C z bey-