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von Angers würde abgereiset seyn ohne sie zu sehen,wenn er mich nicht dazu genöthigt'hätte, ob ich gleichein Verwandter dieser Dame bin, und zwar von der-selben Seite, wo ich die Ehre habe mit dem königli-chen Hause verwandt zu seyn, nehmlich durch dasHaus Luxemburg. (29)
Heinrich stellte mir vor, daß wenn auch dieserGrund und die französische Höflichkeit nicht hinreichendwären, mich zu diesem Schritte zu bewegen, so ver-diente die Herzogin es doch durch ihre Gesinnungen fürmich, welche selbst durchKennmißvon den meinigen sichdicht geändert hatten. In der That wurde ich auch vonihr und der Frau von Martiques mit der größten undauszeichnendsten Achtung ausgenommen. Die Herzo-gin machte mir einige sanfte und verbindliche Vorwür«
' fe, daß ich ihr und meiner Kusine, ihrer Toch-ter, hätte schaden wollen; denn setzte sie hinzu, siehätte nichts so sehr gewünscht, als die Angelegenheitenihres Gemahls mir übergeben zu können, um seinenVergleich mit dem König zu machen, so wie ich esfür gut befände. Ich antwortete ihr: sie sollte jetzt,da meine Ergebenheit gegen sie nicht mehr durch denDienst meines Herrn gehindert würde, der mich gegenalle andre Rücksichten blind machte, erfahren, daß' Niemand geneigter seyn könnte ihr zu dienen, als ich.
Denselben Abend gieng ich noch bis Chateau-Gontier , und den folgenden Tag bis Vitrs. Ich sahdie Nothwendigreit einer strengen Drdnung bey denQuartieren der Soldaten zu gut ein, um etwas dabeyzu versäumen. Die beyden Marschälle de Camp, Sa-lignac und Mony waren mir dabey eine große Hülfe.Die Ruhe wurde in dieser Gegend so gut hergesiellt,daß die Bauren, die sich Anfangs in die Wälder ge-
flüch.