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gel an nöthigen Geräth zur Belagerung dieser Stadtzu entschuldigen. Ich antwortete darauf, er würdedergleichen gar nicht bedurft haben, weil Nantes durcheine freywillige Ergebung ihm würde zuvorgekommenseyU, und vielleicht gar den Herzog von Mercoeur (27)ausgeliefert hatte. Es war, hauptsächlich in Anse-hung des ersten, mehr als wahrscheinlich, daß die Sa-che würde erfolgt seyn wie ich es sag»; und der Königräumte es auch ein. „Ich erkenne hier," sagte achnach diesem Geständniß zu ihm, „zwar meinen tapfern,,König nicht; aber ich schweige, denn ich sehe wohl,„was ihn zurückgehalten har." Vey diesem Fürstendurste ich die Wirkungen einer zu großen Aufrichtig-keit nicht scheuen. Er gestand mir 'alles mit einigerVerwirrung und gab seinem natürlichen Mitleid m>tdenen, die sich demüchigen, und der Furcht seine Ge-liebte zu beleidigen, die Schuld.
Wir unterhielten uns nachher blos noch von Neuig- !keiten. Er hatte Briefe von der Königin von Englanderhalten, worin sie ihm schrieb, daß sie ihm einen Ge-sandten schicken würde, um, wie man mit ziemlicherWahrscheinlichkeit schloß, ihn zur Fortsetzung des Krie-ges zu bewegen. Andre Briefe von Bellievre und Sil«lery gaben ihm Nachricht, daß die Legaten im NamenPhilipps U sich erböten, alle französische Städte, die -in diesem Kriege weggenommen waren, ausser Cam-brai, wieder zu geben. Daß Heinrich mit Truppen !nach Bretagne marschirt war, ohne deshalb die Picar- !die zu entblößen, hacke in Spanien großes Erstaunenverursacht, und eben so große Freude am Londner Ho-fe, der immer darauf bedacht war, PhllippS Größezu erniedrigen. Mein Rach war, der König möchteum Einer Stadt willen nicht den Frieden verscherzen,
und