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[3] (1792) (1792)
Entstehung
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ihrem Sohn Cäsar zu vermählen. ( 26 ) Diese Ver-Ladung schmeichelte so sehr der Eitelkeit der Frau vonMon?eaup, daß sie von diesem Augenblick an die Sa-^ che deö Herzogs von Mercoeur als ihre eigne betrach-^ " tcte, und sich mit Wärme dafür verwendete, untcrdeßdie beyden Herzoginnen von ihrer Seite alle mögliche *^ Demuthigungen, Versprechungen und Thronen in Be-wegung setzten, nBlche sie fähig glaubten, einen Für-«,,, sien zu rühren, dessen Gefälligkeit und Neigung für^ das andre Geschlecht bekannt waren. Heinrich ließ^ sich erweichen, und dachte nicht mehr daran den Herzogvon Mercoeur zu züchtigen.

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Ich war kallm abgestiegen, so gieng ich auch gleichzu dem Könige. Bey meinem ersten Worte, und schonblos aus meiner Mine, sah er, was ick im Kopfe har-te; er fiel-mir um den Hals, drückte mit beiden Armenmeinen Kopf gegen seine Brust, und ries:Willkom-men mein Freund. Wie froh bin ich, Sie hier zu,,sehen; ich habe Sie schon recht nöthig gehabt."Sire" antwortete ich ihm, denn es war mir unmög-lich mich zu den Schonungen herab zu lassen, welchedie Schmeicheley eingiebt,und ich bin gar nicht froh,Sie noch hier zu finden."Wir kennen uns nunschon so lange," crwiederte er, indem er mich unter-brach,daß wir einander auch auf das halbe Wortverstehen. Ich rathe schon, was Sie mir sagenwollen, aber wenn Sie wüßten, wa§ vergeht, undwie weit ich die Sache schon gebracht habe, Siewürden ihre Meinung andern." Ich sagte ihm, dieVortheile, von welchen er spräche, möchten noch sogroß seyn, so würde er doch alle diese und noch tau,sendmal wichtigere erlangt haben, wenn er statt zu An-gers zu bleiben, sich an der Spitze einer Armee vorNantes gezeigt hätte. Er suchte sich durch den Man-47. penkrvürdigk. III. B- E gel