Druckschrift 
[3] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
32
Einzelbild herunterladen
 

"v ..

z- ---------

zu verstehen, dies würde wohl zu erlangen seyn, under erlaubte ihnen nun nach diesem Plan mit den dreyMunstern, die er in Picardie gelassen hatte, und an dieer sie verwies, in Unterhandlung zu rrtten und abzu-schließen. Er selbst aber gieng nach Bretagne um sei-ne urüstungen nicht vergebens gemacht zu haben, unddie kostbare Zeit nicht blos mit vorläufigen Redenzuzubringen.

Es war im Anfang des März. Der Könignahm seinen Weg über Angers und. befahl der Armee,ihm mit kleinen Märschen zu folgen. Er erlaubte sei-nen Rächen auch, chm zu folgen, wenn sie erst die-thigen Einrichtungen würden gemacht haben, daß esweder der Armee in Bretagne noch den Truppen oderFriedenskommiffarien in Picardie an etwas fehlen könn-te. Da ich die unumschränkte Aufsicht darüber hatte,und nichts mich hinderte, so brachte ich alles in kurzemsoweit, daß ich glaubte, ich konnte nun ohne Furchtmich zu dem König begeben. Ich erwartete ihn schontief in Bretagne zu finden; mit desto größerer Verwun«derung erfuhr ich, da ich mich Angers näherte, daßer noch nicht weiter als in dieser Stadt war. DetlHerzog von Mercoöur wäre ohne Rettung verlohreNgewesen, wenn ihm nicht feine Gemahlin (2z) undSchwiegermutter (24) bey dieser Gelegenheit den we,senclichsien Dienst geleistet hätten. Sie suchten underhielten durch die Marquisin von Mon^eaup einenPaßport, um zu dem König nach Angers kommenzu dürfen. (25) Sobald sie daselbst waren, brachtensie seine Geliebte völlig . uf ihre Seite. Die Herzoginvon Merceeur boch ihr ihre einzige Tochter an , sie zuverheyrachen, an wen der König es für gut befände;unter der Hand aber gab sie ihr zu verstehen, daß esnur von ihr abhängen würde, diese reiche Erbin mir

ihrem