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[3] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
30
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Es würde unnütz gewesen seyn, dies ohne einKorps von i2vo Mann Infanterie und 2000 Cavalle--rie, und ohne eine Artillerie von wenigstens 12 Stückenzu unternehmen. Von den 6000 Mann zu Fuß undi2oo zu Pferde, die der König zur Vertheidigung derGrenze von Picardie für nörhig gehalten hatte, unddie dem Commando des Connetable untergeben wa-ren , der sich des Raths der Herren von Bellievre,Villeroi und Sillery bedienen sollte, konnten diese Trup-pen nicht gezogen werden. Man mußte also wiederneue Quellen aufsuchen, um alle diese Soldaten zu un-terhalten. Die Auslagen zu vermehren war kaum mehrmöglich ; aber die Verminderung der Unkosten bey Er-hebung derselben ist immer, wenigstens für den König,eine ansehnliche Vermehrung. Ich richtete meineSorgfalt dahin, zugleich suchte ich alle übrigen Schuld-reste einzutreiben, das von der Hand gekommne wiederherbey zu schaffen, und machte einige neue Abgaben,aber in geringer Anzahl, die nicht sehr! drückend waren.

Ohne diese Hülfe hätte der König sich zum Frie-den müssen bereitwillig finden lassen, und dieser konntejetzt nicht anders, als sehr zu'Spaniens Vortheil aus-fallen. Clemens VIII wünschte ihn sehr. Schon lan-ge vor dem Feldzuge in Picardie hatte er den Kardinalvon Florenz, (21) seinen Neffen, als Legaten an denKönig geschickt, um Vorschläge dazu zu rhun, unter-deß der Patriarch von Constantinopel (22) auf Befehlseiner Heiligkeit in derselben Absicht nach Spanien gieng.Der Anfang der Unterhandlung war nicht glücklich ge-wesen. Durch den Verlust von Amiens mehr erzürntals niedergeschlagen, hatte der König dem Kardinalvon Florenz stolz geantwortet, er würde ihn anhören,wenn er erst diesen Platz wieder erobert hatte. Aufder andern Seite hatte der König von Spanien, ob

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