ne Schwatzhaftigkeit half;u nichts, weil die Prinzes-sin kurz nachher den französischen Hof verließ. DerKönig erinnerte mich in demselben Briefe, Demeurat,seinen Prokurator zu Riom in Auvergne, und la Cor«biniac zu bezahlen, welcher den Unterhalt der in Pi«card-e gebliebncn Trupven zu besorgen hatte. In sol-chen Augenblicken der Müsse erstreckte er seine Ausmerk«famkeit bis auf die geringsten Gegenstände. Ich muß«te dem Herrn von Piees, einem alten und treuen Die-ner, ein Geschenk'von zooo Thalern, und Gobelin,der sein Hauswesen unterhielt, eins von 8000 Livresauszahlen, und diesem zugleich 16,000 Livres, die.eevorgeschossen hakte, wieder erstatten. Es war kein Na«me, bis auf den der armen Einnchmerin zu Gisors,der nicht das Recht gehabt hätte in feinen Briefen ei-ne Stelle einzunehmen.
Das in der That ausserordentlich große Elend desVolks (18) hatte bey der Einkafsirung der Austagengroße Lucken verursacht. Die Herren vom Finanzrathwaren sehr eifrig diese Lücken vorzustellen, und selbstzu vergrößern; dem König stieg daher ein Zweifel auf,ob sie nicht, nachdem sie einen Nachlaß für das Volkerhaltep hätten, diesen etwa geheim halten, und in derFolge von den Unterchanen beträchtliche Summen fürsich selbst ziehen möchten. Er befahl mir daher zu un-tersuchen, erstlich , ob das Volk wirklich von den Zah«ren 1594, und 95 noch so viel schuldig wäre, als dieseHerren ihn glauben machen wollten ; dieses war leicht,ich durfte nur die Listen der Einflahme und Ausgabeder Ober-und Unter-Einnehmer, und jedes Unter-gericht in den General - Aemtern , wo ich schon gewe-sen war, genau untersuchen: und zweytenö, ob dieseLücke in den Abgaben nicht Faulheit oder Ungehorsamvon Selten der Unterchanen zum Grunde hätte.
Eine