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Dourlens wurde also den yten Qctober einge-schlossen, und schon am iZten war der Boden vondem Regen dergestalt verdorben, und die Wege so grund-los geworden, daß die Unternehmung gar keinen Fort-gang hatte. Villeroy schrieb mir, man bereue schon,sie angesangen zu haben. Auch gieng der König gleichnachher von seinem Quartiere zu Beauval nach Bclbarund schickte von da Befehl, die Belagerung auszuhe-ben. So kurze Zeit diese auch nur gedauert hakte,so hatten die Truppen doch schon so viel gelitten, daßsie im Begriff waren auseinander zu gehen. Der Kö-nig ließ ihnen den Sold bezahlen, legte sie in dis Win-terquartiere an der Grenze, wo er auch seine leichteReurerey ließ, und zog einen Theil der Besatzungenzurück, welche man »ach dem Verlust von Amiens indie benachbarten Orte hakte legen muffen. Er selbstgieng über Rouen und Monzeaup, wo er sich acht Ta-ge aushielt, nach Paris zurück, um hier den Win-ter zuzubringcn.
Von Monzeaup aus gab er mir seine Befehle,daß ich die Schwierigkeiten sollte heben lassen, welcheder,Kanzler von Chiverny im Parlcment machte, dieGrafschaft Armagnac und Lscroure zum Presidial zuerheben; und von dem Gelds, welches daraus gelösetwerden würde, die Unkosten bezahlen sollte, wozu derKönig von dem Parlament in einem Prozeß gegen denHerrn von FsntrailleS, Grafen von 'Armagnac ver-dammt war. Weil die Prinzessinn von Navarra inKraft der Schenkung, welche der König ihr von allenseinen Gütern in dieser Provinz gemacht hatte ^ aufdieses Geld einiges Recht hatte haben können, so be-fahl mir Heinrich die Sache geheim zu halten, undgebrauchte dieselbe Vorsicht bey FontrailleS und demKanzler. Der letztere gehorchte sehr schlecht, aber sei-ne