Druckschrift 
[3] (1792) (1792)
Entstehung
Seite
22
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re des Sepkembers dieses Jahrs ergab. Diese Belage-rung hatte fast den ganzen Feldzug weggenommen.

Wenn ich die große Menge Briefe ansehe, dieich wahrend dieser Zeit von dem Könige erhielt, so mußich erstaunen, wie ein Fürst, der mit den Unternehmun-gen einer großen Belagerung, und den einzelnen Sor-gen für ein ganzes Lager beladen war, sich deswegennicht weniger um die innern Angelegenheiten deS Kö-nigreichs bekümmerte, und mit gleicher Leichtigkeit soverschiedne Beschäftigungen umfaßen konnte. Ich er-spare dem Leser die Mühe., alle diese Briese zu lesen,und eben so werde ich es auch mit denen machen, wo-mit Sr. Majestät mich in der Folge beehrt hat. Ichhabe deren über Zooo, ohne die, welche ich vernach-läßigt habe auszuhsben, oder die durch die Schuld mei-ner Sekretäre verloren gegangen sind. Es würde zulangweilig seyn, dem Publikum von jedem besondersRechenschaft zu geben. Vey einigen derselben mußich dem Befehl des Königs, sie zu vernichten, gehör- .chen, weil von Personen darin die Rede ist, die ernicht hat kränken wollen, und die ist) um so mehr michHüten muß zu beleidigen. Dieses aber würde unver-meidlich seyn, wenn ich manche politische Intriguen,oder auch nur Galanterien, welche verborgen gebliebensind, an den Tag bringen wollte. Die übrigen han-deln hauptsächlich nur von der Anwendung der Gelder,von Rechnungen, Auszahlungen, Gehalten und an-dern Dingen der Art, und sind so trocken und'wenigunterhaltend , daß sie dadurch selbst nur noch mehr zuHeinrich; Lobe gereichen.

Wan würde zum Beyspiel daraus sehen, daß erüber den Artikel der Finanzen die Genauigkeit soweit trieb, sich von mir M Tage über die ein-

gegangs